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Weinprobe zu Hause

Mit allen Sinnen genießen

 

 

 
Die Weindegustation 
Eine Weinprobe hat zum Ziel, ein Produkt auf dessen Qualität zu prüfen,
d.h. sich darauf zu konzentrieren, was Auge, Nase, Mund uns über das
Erscheinungsbild eines Weines, sein Bouquet und seinen Geschmack
vermittelt. Man versucht seine verschiedenen Qualitäten oder Fehler zu finden,
sie zu formulieren und zu notieren.

 

Vorbereitung

 


 


 Gläser & Co

 

Profis verkosten in speziellen Degustationsgläsern mit breitem, hohlem Stiel, in dem der Wein sein ganzes Aromenspektrum schnell entfalten kann. Einfache Weingläser erfüllen jedoch auch ihren Zweck - sie sollten aber klar und nicht farbig sein.

  • Wichtig ist der Stiel, damit Sie Ihren Wein nicht durch das Halten des Glases in der Hand erwärmen und Sie durch das Glas, die Klarheit und Farbe, begutachten können.
  • Die Glasöffnung sollte nicht zu groß sein, damit der Wein nicht zusätzlich an Bukett und Geschmacksstoffen verliert.

  • Stellen Sie für jeden Teilnehmer mindestens zwei Gläser parat, in denen die Weine im direkten Vergleich probiert werden können.

  • Da das Glas durch Spülmittel oder auch durch die Lagerung im Schrank seinen neutralen eigenen Geruch verliert, empfiehlt sich vor jedem Weingenuss, das Glas mit Wasser durchzuspülen und anschließend mit einem Schluck Wein durchzuschwenken.

  • Erst dann sollte mit der Probe begonnen werden.

 

 

 

  
 Die Sinne sind gefragt

Bei einer Probe werden Weine in Bezug auf Farbe, Geruch und Geschmack verkostet. Unsere Sinne sind also gefragt und dürfen nicht durch schummriges Kerzenlicht, Zigarettenrauch oder scharfes Thai-Curry, oder einer Parfumwolke oder Aftershave, abgelenkt sein. Küche, Ess- oder Wohnzimmer sollten deshalb möglichst hell, geruchsneutral und auch nicht zu warm sein.

 
 Kosten statt Trinken 

Für ihre Weinprobe brauchen Sie eine Art "Spucknapf". Denn bei einer Weinprobe steht nicht das Weintrinken im Vordergrund, sondern das bewusste Kosten. Dazu reichen bereits geringe Mengen aus. Man schenkt sich den Wein ins Glas, prüft und riecht, probiert aber nur zwei bis drei kleine Schlückchen. Der Rest wird in ein Auffangbehälter gekippt. "Schade", werden Sie vielleicht denken, oder "was für eine Verschwendung". Allerdings bleiben nur so Ihre Geschmacksrezeptoren für die Dauer der Probe sensibel genug - und Sie zudem nüchtern!


 
 Kleine Stärkung 

Als kleine Stärkung zwischendurch eignen sich Baguette oder Grissini. Auch Apfelstückchen sind beliebt. Sie erfrischen den Gaumen und die Geschmacksnerven.
Zum gemütlichen Teil des Abends mit richtigem Essen und Trinken sollten Sie erst nach der Weinprobe übergehen.

 

 

  
 Wie viele Weine

In der Regel macht man ja eine Weinprobe, um Spaß zu haben, und nicht, um sich groß anzustrengen. Für den Anfang würden wir daher maximal ca. 8 verschiedene Weine empfehlen, bei ernsthaften Proben oder versierteren Teilnehmern kann man die Probe auf bis zu ca.15 Weine ausweiten.

 


  
 Immer der Reihe nach

Um nicht wahllos durcheinander zu probieren, sollten Sie die Weine außerdem in einer bestimmten Reihenfolge verkosten: erst weiß, dann rot, von jung bis alt, über leicht zu schwer. So strukturiert, lassen sich Unterschiede besser erkennen, macht die Probe mehr Sinn und damit mehr Spaß!


  
 Die Qual der Weinwahl  

Hier sind der Fantasie im Grunde keine Grenzen gesetzt. Sie können die Probe auch unter ein Motto stellen: Alte gegen Neue Welt, Frankreich gegen Italien, Rheinhessen gegen Baden. Oder probieren Sie verschiedene Rebsorten: Etwa einen deutschen Riesling, einen Grünen Veltliner aus Österreich, italienischen Pinot Grigio und einen kalifornischen Chardonnay. Oder bei Rotweinen französischen Bordeaux, Rioja aus Spanien, chilenischen Merlot und Shiraz aus Südafrika.

 

 Welche Trinktemperatur

 

 

Ein Hinweis an dieser Stelle ist uns wichtig! Üblicherweise wird empfohlen, Rotwein in "Zimmertemperatur" zu servieren.
Dieser Ratschlag war noch richtig, als man in 18 Grad warmen Zimmern gelebt hat. Heutzutage ziehen wir aber Raumtemperaturen von 20 bis 22 Grad vor. Diese sind für Rotwein eindeutig zu warm! Also, in der Regel sollte man auch Rotwein etwas kühl stellen.
Bitte beachten Sie auch, dass ein Wein schon beim Einschenken in das Glas sich um ca. 1°C bis 2°C

 

Qualitäts- und Kabinettweine

10°-12°C

Spätlese und Auslese

 

12°-13°C

 

Beerenauslese, Trockenbeerenauslese u. Eiswein

 

13°-15°C

 

leichte jugendliche Rotweine

 

14°-16°C

 

schwere gereifte Rotweine

 

16°-18°C

 

Weißherbste sollten gekühlt werden

 

9°-12°C

 

 Die Reihenfolge der Proben

 

  

Champagner, Sekt, Prosecco, Cava

 

 

Roséwein

 

 

Weißwein vor Rotwein

 

 

Trocken vor Halbtrocken und lieblich milden Weinen

 

 

Junge Weine vor alten Weinen

 

 

Qualitätsweine vor Kabinett, Spätlese, Auslese usw.

 

 

 


Die Degustation beginnt immer mit intensivem Betrachten.

 

 
 Welche Farbe hat der Wein

Halten Sie das Glas ins Licht und schauen Sie ganz genau hin. Denn die Farbe gibt Aufschluss über Alter und Geschmack des Weines: Sehr helle Weiße sind meist jung, leicht und fruchtig. Fast schon bernsteinfarbene Weißweine schmecken dagegen sehr süß. Bei Rotweinen reicht das Farbspektrum von rosa bis annähernd schwarz. Als Faustregel gilt: je dunkler ein Wein, desto älter ist er.

 

 

 

  
 Der richtige Riecher 

Nach den Augen kommt die Nase zum Einsatz - und zwar gleich mehrmals. Winzer behaupten, ein guter Wein habe "vier Nasen", und meinen damit vier verschiedene Geruchseindrücke.

  • Riechen Sie zuerst einfach ins Glas hinein - das ist die erste Nase.

  • Für die zweite schwenkt man den Wein im Glas leicht hin und her, damit er mit Luft in Berührung kommt und atmen kann. Der Duft wird dadurch intensiver.

  • Beim anschließenden Trinken kommen die Geschmacksnerven auf der Zunge ins Spiel, der Geruchssinn ist aber ebenso beteiligt - Wenn der Wein Kehle und Rachen hinunter rinnt, kann man ihn auch dabei leicht in der Nase fühlen.

  • Die vierte Nase offenbart sich im leeren Glas, in dem man dem Duft eines guten Weines noch nachspüren kann.

Schnuppern Sie also intensiv - denn je besser ein Wein ist, umso mehr Aromasubstanzen enthält er auch.

 



 

  
 Ein Maul voll Wein 

Last but not least ist dann endlich das Schmecken an der Reihe.
Dazu nimmt man einen mittelgroßen Schluck ("ein Maul voll Wein" im Expertenjargon), trinkt ihn aber nicht sofort, sondern behält ihn eine Weile im Mund.
Machen Sie es wie die Profis und ziehen durch gespitzte Lippen etwas Luft ein: Das sieht zwar etwas merkwürdig aus, bringt das Aroma aber gut zur Geltung.
Schieben Sie den Wein von einer Mundecke in die andere, ungefähr so, als ob sie kauen würden.
Die Zungenspitze reagiert auf süß und weich, die Seitenzonen auf sauer und salzig und der Zungengrund hinten empfindet bitter, herb, rauh, tannin.

 

  
 Die Bewertung 

Legen Sie Stift und Papier bereit, um sich zu jedem Wein Ihre persönlichen Geschmackseindrücke zu notieren. Riecht der Tropfen eher fruchtig nach Pfirsich oder fast schon nach Holz? Schmecken Sie die Säure von Zitrusfrüchten oder süßes Beerenaroma? Ist der Farbton zart hellrosa oder dunkel brombeerrot? Vergleichen Sie Ihre Notizen untereinander. Diskutieren Sie ein bisschen - denn das Fachsimpeln gehört einfach dazu und macht mindestens genau so viel Spaß wie das Probieren. Santé! Zum Wohl!

 

 
  
 Übung macht den Meister 

Je mehr und je regelmäßiger Sie Weine verkosten, desto leichter wird es Ihnen fallen Ihre Sinnesorgane einzusetzen. Sie werden sich an bereits probierte Weine erinnern können, diese in Gedanken miteinander vergleichen und qualitativ einordnen.

 Notizen unterstützen das Gedächtnis
Wollen Sie professionell Weine verkosten ist es empfehlenswert die Weine nach einem bestimmten Schema zu bewerten und sich bei der Probe Notizen zu machen.
Besonders interessant kann es sein, bereits probierte Weine nach einigen Jahren der Flaschenreife erneut zu verkosten.

 Das 5-Punkte-Schema der DLG
Für jedes der drei Kriterien Geruch, Geschmack und Harmonie werden jeweils 0 bis 5 Punkte vergeben: Bei der Beurteilung von Geruch und Geschmack sollte die Qualität und nicht die Quantität der Eindrücke entscheidend für die Bewertung sein. Die Harmonie erfasst das Zusammenspiel aller Sinneswahrnehmungen, vor allem das Zusammenspiel von Süße und Säure. Die Punktezahl für Harmonie soll jedoch nicht mehr als einen Punkt nach oben oder nach unten abweichen. Die Summe aller vergebenen Punkte wird am Ende durch drei dividiert. Das Ergebnis ist die "Qualitätszahl" des verkosteten Weines.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontakt



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