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Rebsorten

Die Vielfalt an Rebsorten ist selbst für Fachleute unüberschaubar. Allein das relativ kleine Portugal kennt ungefähr 500 verschiedene autochthone (=eigenständige, alteingesessen, lokale) Traubensorten. Häufig sind dem Weingenießer diese namentlich nicht bekannt, da auf den meisten Französischen und Spanischen Weinen und bei einigen Italienern die Herkunft Priorität genießt (Bordeaux, Rioja, Chianti......).
Nachstehed finden Sie eine subjektive Auswahl der wichtigsten Rebsorten - und liebe Weinfreunde wie könnte es anders sein - keine Garantie auf Vollständigkeit und keine Ampelografie (Wissenschaft der Rebsorten), die sich früher auf die detaillierte Beschreibung der einzelnen Sorten beschränken musste. Seit Methoden der DNA-Analyse zur Verfügung stehen, k onnten in den letzten Jahren viele Verwandtschaftsbeziehungen von Sorten untereinander aufgeklärt werden. Also, wir arbeiten ständig daran und sind für Informationen dankbar.


Rebsorte wählen:


Seitenanfang Aglianico
Eine edle Rotweinrebe griechischen Ursprungs, aus deren Trauben hervorragende Rotweine, insbesondere in der Basilikata (Aglianico del Vulture) und in Kampanien (Taurasi), gewonnen werden.
Seitenanfang Airén
Spanische Weißweinrebe, die zu neutralen frischen Weißweinen verarbeitet wird und zur Produktion der alkohollastigen schweren Süßweine Spaniens dient. Diese namentlich relativ unbekannte Sorte ist mit 400.000 ha Fläche die am meisten angebaute Rebe der Welt! Synonym: Lairén Albalonga weiß Eine Kreuzung, Rieslaner x Silvaner aus Würzburg. In guten Jahren kann er zu einem Spitzenwein werden; rassig-elegant mit freundlicher Säure.
Seitenanfang Albana
Eine hauptsächlich in der Romagna beheimatete Rebsorte, die trockene oder auch leicht süßliche, fruchtige Weißweine liefert.
Seitenanfang Albarino
Hochwertige Weißweinrebe aus Nordspanien. Die von der Westseite der iberischen Halbinsel stammende Albarino ergibt einen trockenen Weißwein mit einem ausgeprägten Aroma. Mit ihrem typischen Duft der galizischen Goyave. Intensiv und trocken im Geschmack passt die Albarino ausgezeichnet zu Krustentieren, wie zum Beispiel der Languste. Genauso gut kann er allerdings auch als Aperitif genossen werden. Hauptsorte des Rias Baixas, in Portugal ist sie ein Bestandteil des beliebten Vinho Verde. ca. 2.000 ha. Synonyme: Alvarinho.
Seitenanfang Alicante
Seitenanfang Aligoté
Traditionelle Rebsorte der Bourgogne, die von Chablis bis zum Maconnais angepflanzt wird und einen leichten, trockenen Weißwein mit einem hohen Säuregehalt liefert, die immer frisch und jung getrunken werden müssen. Am besten in Bouzeron im Département Saone-et-Loire, wo er ein spritziger Konkurrent für den Chardonnay ist. Die Aligoté ist der Grundwein des Kir. Wichtigste Anbauregion: Burgund.
Seitenanfang Alvarinho
Die Königin der Rebsorten in der DOC Vinho Verde wird vor allem im Gebiet um Moncao angebaut. Die ertragsschwache dickschalige Sorte bringt üppige Weine mit verhältnismäßig hohem Alkoholgehalt. Arneis weiß Die hochwertigste Weißweinsorte im Piemont. Das heutige Aushängeschild Piemonteser Weißweinkultur wäre vor 20 Jahren fast ausgestorben. Das ist wohl auch der Grund warum der Gavi di Gavi und nicht der Roero Arneis den begehrten DOCG-Status erhielt. Arneis stammt aus den Roero-Bergen im Piemont und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der Wein ist interessant und gelangt noch verhältnismäßig wenig in den Export. Er ist meist jung zu trinken, feinblumig, vollmundig und fruchtig im Geschmack.
Seitenanfang Arinto (Pederna)
Verbreitet in Ribatejo, Terras do Sado, Alentejound Bucelas. In der DOC Bucelas ist diese Sorte zu mehr als 75% an den Cuvèes beteiligt. Sie wird wegen ihres markanten Säurespiels oft mit Riesling verglichen. Sie bringt frische Weine mit zarten Citrusnoten hervor, die über ein gutes Lagerungspotenzial verfügen.
Seitenanfang Arneis
Die sehr alte weiße Rebsorte - war schon im 15. Jahrhundert unter den Bezeichnungen Renesium und Ornesio bekannt, stammt aus den Roero-Bergen bei Alba in der italienischen Region Piemont. Von Verehrern wird sie überschwänglich auch als „Barolo Bianco“ bezeichnet. Früher wurden aus ihr vor allem süße Weine gekeltert oder sie diente als mildernder Verschnittpartner dunkler Nebbiolo-Rotweine. Die vom Aussterben bedrohte Sorte wurde in den 1990er-Jahren wiederbelebt und erlebt seitdem eine Renaissance. In den DOC-Zonen Langhe und Roero werden daraus reinsortige Weißweine gekeltert (Roero Arneis und Langhe Arneis). Sie wird auch für Süßweine in Form von Passitosverwendet.
Seitenanfang Auxerrois
Französische weiße Rebsorte, deren Weine dem Weißburgunder ähneln und etwas bukett- und körperreicher sind. Gehört also zur weißen Burgunderfamilie: Chardonnay, Weißburgunder, Grauburgunder und Auxerrois.
Seitenanfang Bacchus
Bacchus liegt mit heute ca. 3.500 Hektar an achter Stelle der häufigst angebauten Sorten Deutschlands. Sie ist eine Züchtung (Silvaner x Riesling x Müller-Thurgau) der Bundesforschungsanstalt für Rebenzüchtung in Siebeldingen. Die Sorte liefert relativ hohe Erträge bei vergleichsweise hohen Mostgewichten. Bacchus-Reben findet man hierzulande hauptsächlich in Rheinhessen, der Pfalz, Franken und an der Nahe. Die meisten der hellgelben Weine sind leicht bis mittelkräftig. Reife Bacchus-Weine können aber auch extraktreich, fruchtig und bukettbetont (manchmal an Scheurebe erinnernd) sein. Gewächse mit hohem Mostgewicht und ausreichender Säure können etwas Riesling-Art und einen blumigen, dezenten Muskatton aufweisen. Die Weißweinsorte ähnelt dem duftigen und frischen Müller-Thurgau, erbringt jedoch ein höheres Mostgewicht und hat ein dezentes Muskataroma, das manchmal in Richtung schwarze Johannisbeeren tendiert.
Seitenanfang Barbera
Die besonders im Piemont verbreitete Traube wird in Italien auf etwa 90.000 Hektar angepflanzt. Reinsortig ausgebaut wird sie neben dem Piemont auch in der Lombardei und in der Emilia-Romagna. Dort erbringt sie in der Regel einen Säurebetonten, wenig körperreichen Wein mit einem besonderen Bukett. Einige Barberas können im Alter von 10 bis 15 Jahren eine beachtliche Struktur annehmen. Man unterscheidet Barbera d'Asti (fruchtiger), Barbera d'Alba (kraftvoller), außerdem Barbera del Moferrato, Barbera dei Colli Tortonesi und andere Typen. Sie erbringen Spitzenweine aber auch gesichtslose Massenware. Bei den Qualitätsweinen ist die Barbera sicherlich eine der wichtigsten Rebsorten des Piemont. Der Barbera hat Karriere gemacht, vom braven Alltagsgetränk zum großen Wein, der den berühmten Barolo und Barbaresco Paroli bietet. Bei den Massenprodukten ist sie der Umsatzträger schlechthin.
Seitenanfang Blauburgunder
Seitenanfang Blauer Lemberger (Limberger)
Der Lemberger ist eine württembergische Spezialität. Die tiefroten, kräftigen, fruchtigen, gerbstoffreichen Lemberger-Rotweine verkörpern oft den ganzen Stolz württembergischer Kellermeister. Lemberger findet sich auch in den meisten "Premium-Cuvées", die die württembergischen Weingärtnergenossenschaften in den letzten Jahren auf den Markt brachten.
Seitenanfang Blauer Portugieser
Der Sortenname resultiert aus der ursprünglich vermuteten Herkunft, Portugal, doch der Portugieser kommt ursprünglich aus Österreich. Etwa 4.500 Hektar sind in Deutschland mit dieser Sorte bepflanzt. Innerhalb Deutschlands hat die Pfalz mit über 50% der gesamten mit Portugieser bestockten Fläche den weitaus größten Anteil vorzuweisen. Auch in Rheinhessen existieren inzwischen beachtliche Portugieser-Flächen. Die Weine werden überwiegend als QbA-Weine ausgebaut und sind meist hellrot in der Farbe. Ein Großteil der jährlichen Produktion kommt als Portugieser Weißherbst auf den Markt.
Seitenanfang Blauer Spätburgunder
Den Hauptanteil der Spätburgunder-Anbaufläche in Deutschland (62%) findet man in Baden - und dort hauptsächlich am Kaiserstuhl und in der Ortenau. Rund ein Viertel der Badischen Rebfläche ist mit Spätburgunder bestockt. Auf über der Hälfte des kleinen Ahr-Gebietes findet man Pinot Noir. Der Rest verteilt sich auf Rheinhessen, Pfalz, Württemberg, das Rheingau und kleine Flächen anderer Anbaugebiete. Die Weine sind vollmundig, samtig, mit einem feinen, an Brombeeren und Bittermandeln erinnernden Aroma, das man auch als Burgunderton bezeichnet. Unter den deutschen Rotweinen erzielen die Spätburgunder die höchsten Preise. Immer mehr hochwertige Barrique-ausgebaute Versionen gelangen auf den Markt. Aus den vielen Premium-, Exklusiv- und Sonderserien ist Spätburgunder kaum mehr wegzudenken.
Seitenanfang Blauer Wildbacher
Seitenanfang Blaufränkisch
Seitenanfang Bobal
Seitenanfang Bordeaux Traubenverschnitt
Die Rot- und Weißweine aus dem Departement Gironde sind traditionsgemäß das Ergebnis einer Vermählung verschiedener Rebsorten. Beim Weißwein werden Sauvignon-Blanc- und Semillon-Trauben zusammen verarbeitet, beim Rotwein Merlot, Cabernet-Sauvignon und Cabernet-Franc, eventuell ergänzt durch kleinere Mengen Petit-Verdot und Malbec. Diese Vermählungen ergeben den ganz besondern, für die Bordeaux Weine typischen Weinstil voller Kraft und Finesse.
Seitenanfang Brunello
Die Brunello-Traube ist eine Spielart der Rebsorte Sangiovese (Sangiovese grosso) und bringt den wohl berühmtesten Wein der Toskana hervor, den Brunello di Montalcino. Der Brunello di Montalcino ist in seiner Art einzigartig - was sowohl seinen Geschmack als auch seinen Preis betrifft. Der Rosso di Montalcino kann als kleiner Bruder des Brunello angesehen werden und ist aus derselben Traube. Er ist jünger zu genießen und in manch schlechten oder mittleren Jahren kann er in seiner Art besser sein als sein großer Bruder. Der Rosso di Montalcino gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Seitenanfang Cabernet
Seitenanfang Cabernet Franc
Der Ahne des weltberühmten Cabernet Sauvignon ist vor allem an der Loire (11.000 ha) und in Bordeaux (13.400 ha) verbreitet, besonders in St.-Emilion und Pomerol spielt er heutzutage sogar eine gewichtigere Rolle als der Cabernet Sauvignon. Man findet sie aber auch im Anjou, wo sie eine wichtige Rolle bei der Herstellung der Grands Crus Classés spielt. Dass Sie große Weine ergeben kann beweist vor allem Château Cheval-Blanc, der zu 2/3 aus ihr besteht. Cabernet Franc ist weniger tanninhaltig und etwas dezenter in den Aromen als der "Sauvignon", er trägt viel zur Komplexität des Bordeaux bei. Diese Rebsorte ist bekannt für einen harmonischen und kraftvollen Wein mit einem blumigen Bukett, wobei man manchmal aber auch typische, ausgewogene, pflanzliche Noten entdeckt.
Seitenanfang Cabernet Sauvignon
Die Königin der roten Rebsorten! Nachdem sie sich am rechten Flussufer der Gironde, wo sie die Grundlage für die bedeutenden Grand Crus Classés bildet, mit Erfolg bewährt hatte, trat sie ihren Siegeszug um die ganze Welt an. Die Cabernet-Sauvignon-Traube hat eine ganze Reihe nobler Züge vorzuweisen: reichlich Tannin, intensive Früchte, reife Aromen von schwarzen Johannisbeeren und eine gut eingebundene Säure, die eine außergewöhnliche Lagerfähigkeit garantiert. Neben dem Merlot die berühmteste Rebsorte weltweit, dessen ganze Qualität sich vor allem in Verbindung mit dem Merlot zeigt. Es scheint inzwischen erwiesen, dass er durch eine Mutation aus Cabernet Franc und Sauvignon blanc in Bordeaux entstand, wo er auch heute noch, insbesondere im Medoc, die erste Geige spielt. Cabernet Sauvignon zeichnet sich durch seine kraftvolle Art und die an Cassis erinnernde Frucht aus (dieses Aroma hat er von Sauvignon blanc geerbt). Inzwischen ist er weltweit zu Ruhm gekommen, vor allem in der Toskana trägt er maßgeblich zu den "Super-Tuscans" genannten Spitzenweinen bei, in Übersee ist er seit langen Jahren die Nummer Eins. Selbst in Österreich und Deutschland ist er inzwischen im Anbau, zum Teil mit großem Erfolg.
Seitenanfang Calagraño
Die alte, fast ausgestorbene Traubensorte ist noch in Rioja zu finden.
Seitenanfang Canaiolo Nero
Eine Rotwein-Rebsorte, die besonders in der Toskana sehr verbreitet ist und als Zusatztraube für die Chianti-Weinherstellung verwendet wird.
Seitenanfang Cannonau
Die wichtigste Sorte Sardiniens, die Cannonau, ist verwandt mit der französischen Grenache und der spanischen Garnacha. Sie wird in Italien sowohl für trockene als auch für süße Weine verwendet und erbringt bei Qualitätsorientierter Erzeugung ausgezeichnete Rotweine. Sie ist nach Airen die zweithäufigst angebaute Rebsorte der Welt. In Frankreich heißt sie auch Grenache noir, in Spanien Garnacha oder Garnacha Tinta in Katalonien Garnatxa und auf Sardinien Cannonau oder Cannonao. Weitere Anbaugebiete sind in Italien Sizilien und Kalabrien, außerdem Australien und Kalifornien. Grenache ist früh reifend und widerstandsfähig gegen Dürre. Sie liefert gute fruchtige Weine und wird (z.B. in Kalifornien) auch als Weiß- oder Roséwein gekeltert. Meistens wird sie jedoch, da sie sehr alkoholreich und recht weich ist, mit tanninhaltigeren Sorten wie Tempranillo (speziell in der Rioja) oder mit Syrah (an der Rhône) verschnitten. Der reine Grenache hat im Glas aufgrund des geringen Farbstoffgehaltes ein leichtes Ziegelrot. Weil diese Weine recht wenig Tannine haben, sind sie nicht allzu lange haltbar. Als echter Massenträger liefert die Rebe, reinsortig ausgebaut, nur bei rigoroser Ertragsbegrenzung und in alten Rebkulturen ansprechende, zuweilen sogar hervorragende Ergebnisse. Den Beleg hierfür liefern etwa die Spitzenweine von Châteauneuf-du-Pape. Aus ihr wird der sardische DOC-Rotwein Cannonau di Sardegna hergestellt.
(Es gibt auch eine weiße Variante, die Grenache blanc bzw. Garnacha blanca heißt und in Frankreich und Spanien für Verschnittweine (z.B. den Rioja) eingesetzt wird.
Seitenanfang Carignan / Carinea
Die Carignan-Traube, in Spanien Mazuela und Carinea genannt, ist eine eher robuste rote Rebsorte, die im gesamten Mittelmeergebiet eine wichtige Rolle spielt. Ursprünglich stammt sie aus Spanien. In Mittelfrankreich bildet sie die Basis für grundsolide Weine. In der Ebene angebaut sind die aus ihr gewonnenen Weine nur wenig farbintensiv, in den Hanglagen des Languedoc dagegen sind sie fast schwarz mit einem ausgeprägten Aroma von wildem Thymian. Meistens wird sie in Kombination mit anderen Rebsorten vinifiziert. Die aus diesen Trauben gekelterten Weine sind tieffarbig, rauh und hart in der Jugend, Obwohl ihren Namen kaum einer kennt, hat sie wohl schon jeder Weinfreund getrunken. Meistverbreitet ist Sie an der Mittelmeerküste Frankreichs (140.000 ha!), nahezu jeder A.C. Wein des Midi enthält sie. Deshalb ist der Carignan auch die am häufigsten angebaute Sorte Frankreichs, ihre Anteil ist 5 mal so hoch wie der des bekannten Chardonnay. Oftmals bitter auch nach erfolgter Reife. Fast immer nur zum Verschnitt geeignet.
Seitenanfang Carmenère
Die alte französische Rebsorte Carmenère wurde vor einigen Jahren in Chile "entdeckt" - man hielt sie lange Zeit für Merlot-Reben.
Der Carmenère gilt nun als eine der besonderen Spezialitäten im chilenischen Weinbau. Chilenischer Wein heißt für viele zunächst Rotwein. Jedoch wird in Chile auch hervorragender Weißwein produziert.
Seitenanfang Carmignano
Eines der großen roten Gewächse der Toskana, von bezwingendem Ausdruck und außergewöhnlicher Qualität. Seine Hauptcharakteristika sind intensives Mandelbukett, das im Alter immer feiner wird, trocken, vollmundig, geschmeidig und samtig. Champagne Traubenverschnitt In der Champagne gedeihen drei Rebsorten und nur wenige Champagner werden aus nur einer einzigen Rebsorte gewonnen. Die Mehrzahl der produzierten Champagner besteht aus einer Vermählung: Chardonnay-Trauben für Rundheit und Fülle, Spätburgunder für Frucht und Kraft und die Müllerrebe, die dem Champagner das Rückgrat und die jugendliche Frische verleiht. Champagner rosé werden immer mit einem gewissen Anteil an Spätburgunder-Trauben bereitet.
Seitenanfang Catarretto
Seitenanfang Chambourcin
Seitenanfang Chardonnay
Ursprünglich stammt die Chardonnay-Traube, eine edle weiße Rebsorte, aus dem Burgund. Aus diesen wunderbaren Trauben werden die ganz großen, trockenen und lagerfähigen Weißweine der Welt hergestellt, an deren Spitze der legendäre Grand Cru „Le Montrachet“. Der Chardonnay protzt vor Kraft und Fülle und verfügt über einen leichten Buttergeschmack sowie Schokoladenduft. In der Champagne, wo aus dieser Rebsorte der „Blanc de Blanc“ Champagner hergestellt wird, nimmt er einen wichtigen Platz ein. So ist es auch nur zu verständlich, dass der Chardonnay inzwischen in allen Anbaugebieten der Welt erfolgreich zu Hause ist. Bringt nicht nur in Frankreich Spitzenweine hervor. Sie zeigt sich rassig, duftig, mit viel Frucht und Körper, fein mundig und sehr nuancenreich im Aroma. Sie reifen nur langsam und werden oft im Holzfaß oder gar im Barrique gelagert. Seit 1991 wird Chardonnay auch in Deutschland zugelassen. Dieser Name ist wie kein anderer zum Begriff für einen Weinstil geworden, vor allem in Übersee ist sie für körperreiche und barriquebeladene Weißweine bekannt. Fast alle weißen Burgunder stammen aus Chardonnay, vom Montrachet bis zum Chablis. In Italien hat sie ebenfalls viele Anhänger gefunden, die Stilrichtung reicht vom spritzigen Sommerwein bis zum wuchtigen Barriqueausbau, aber auch hier ist häufig der Mangel an Eleganz zu spüren. Inzwischen sind in höheren, kühleren Lagen Kaliforniens und Neuseelands auch große Chardonnay entstanden, die plumpen, meist Nachgesäuerten Eichensäfte aus Australien sind eher anspruchslosen Zeitgenossen zu empfehlen. Große Erfolge feiert der Chardonnay auch in Österreich, dennoch kann man es bedauernswert finden, wenn er Riesling und Grünen Veltliner aus Spitzenlagen der Wachau verdrängt. In Deutschland erfolgte die Zulassung im Jahr 1991 und inzwischen sind hier mehr als 500 Hektar mit Chardonnayreben bestockt.
Der Duft von Melonen, exotischen Früchten, überreifen Stachelbeeren oder auch nicht ganz reifen Äpfeln ist typisch für den Chardonnay.
Seitenanfang Chasselas (Gutedel)
Als besonders neutral im Aroma gilt die Chasselas, die in Deutschland als Gutedel bekannt ist. In Frankreich findet man die bekömmliche Sorte vor allem an der Loire und im Elsass. Als Tafeltraube ist der weiße und rote Gutedel weltweit verbreitet. Größtes Anbaugebiet für Tafeltrauben ist unter anderem die Türkei. Gekeltert wird der Gutedel in der Westschweiz (Bezeichnung "Fendant" im Wallis, "Chasselas" in den übrigen Gebieten), im badischen Markgräflerland sowie teilweise auch in Ungarn und Tschechien. Hauptanbaugebiet des Gutedels in Deutschland ist das Markgräflerland, da hier ideale klimatische Bedingungen vorliegen: heiße und trockene Tage im Hochsommer gepaart mit nächtlichen kühlen Fallwinden von den Bergen des Südschwarzwaldes bekommen der Rebsorte gut. Der Wein ist ein leichter, süffiger, frischer, fruchtbetonter und anregender Weißwein von blassgelber Farbe, der überwiegend trocken – das heißt nicht süß - ausgebaut wird. Er eignet sich als Begleiter zum Essen, beispielsweise zu Spargelgerichten, aber auch als Zechwein.
Seitenanfang Chenin blanc
Der Chenin Blanc ist die dominierende weiße Rebsorte aus dem Loire-Tal mit verschiedenen Ausbaumöglichkeiten. Exzellente Resultate werden bei trocken und edelsüß ausgebauten Weinen, und hervorragenden Schaumweinen erzielt. Aufgrund der kräftigen Säure verdanken wir dem Chenin Blanc die Weine aus Vouvray und Savennieres oder die wundervoll harmonischen, edelsüßen Weine der Côteaux du Layon und Vouvray. Den Chenin Blanc findet man auch in Südafrika. Wichtigste Anbauregionen: Loire, Süd Afrika, Chile, Kalifornien. Bedeutende Sorte an der Loire, wo sie trocken, süß und als Schaumwein angeboten wird, und in Südafrika (dort Steen genannt), wo sie die meistangebaute Sorte des Landes ist. Aufgrund seiner markanten Säurestruktur werden meist leichte und frische Sommerweine aus ihr bereitet, nur wenige Winzer machen anspruchsvolle Weine aus Chenin Blanc. Die Loire Chenin Blancs, vor allem Vouvray und Savennieres können beachtlich lange gelagert werden.
Seitenanfang Cinsault
Die für den Mittelmeerraum typische, rote Traube Cinsaut oder Cinsault wird besonders bei der Roséwein-Gewinnung verwendet. Geschmeidig, weinig und mit einem von Mandelduft geprägten Bouquet findet sie sich in zahlreichen Weinen aus dem Mittelmeerraum und dem Rhône-Tal wieder. Diese Traube liefert tieffarbige, sehr milde Weine mit niedrigem Gerbstoffgehalt, mittelschwer im Alkohol, elegant und finessenreich.
Seitenanfang Clairette
Die aus dieser Traube gewonnenen Weine haben ein blumiges Bukett, sind mild im Geschmack und gelten als ausgezeichnet. Die weiße Rebsorte Clairette Blanche liebt sonnige Lagen mit mageren Böden. Daher findet man diese spätreifende Sorte häufig in den französischen Regionen Provence, Rhône und Languedoc. Die Clairette Blanche wird aber auch in vielen andern Ländern kultiviert, so beispielsweise in Argentinien, Australien, Brasilien, Spanien, Mexiko, Italien, Portugal, Südafrika, Uruguay, Marokko und den USA. In der Vergangenheit nutzte man die Clairette Blanche vor allem zur Herstellung von Wermutwein. Inzwischen werden aus ihr auch reinsortige Weine hergestellt . Die ertragreiche Sorte erbringt würzige, alkoholstarke (12 – 14° Alkoholgehalt) und dient als Bestandteil für einfachen Schaum- und Verschnittwein sowie einiger Dessertweine und Strohweine. Da der Wein rasch oxidiert, sollte der Wein aus Clairette Blanche jung getrunken werden. Kenner entdecken in Weinen Noten von grünen Äpfeln, Fenchel und Lindenblüten.
Seitenanfang Clevner
(auch Klevner) Bezeichnung für mehrere Rebsorten. In der Ortenau die Bezeichnung der Rebsorte Traminer. In Baden und Württemberg bezeichnet er auch Traminer. Im Elsaß und in deutschen Anbaugebieten für Chardonnay und andere Burgundersorten gebräuchlich. In der Schweiz besonders für Spätburgunder verwendet. Roter Klevner wird häufig als Synonym für Frühburgunder gebraucht.
Seitenanfang Clinton
Clinton (auch Clinto) ist vor allem im norditalienischen Veneto - hier auch als Fragola oder Fragolino, nach dem typischen Erdbeergeschmack, bekannt. Sie ist vermutlich eine natürliche Kreuzung amerikanischer Reben und somit eine Hybridrebe. Die Rebe bildet sehr früh kleine, dunkle Beeren. Es ist eine sehr starkwüchsige Rebe mit ausgesprochener Reblaus-Resistenz. Die daraus gewonnen Weine weisen oft einen ausgeprägten Fox-Ton auf und sind meist nur von regionaler Bedeutung.
Seitenanfang Colombard
Liefert goldfarbene Weine mit einem angenehmen Bukett, die harmonisch in Säure und Alkohol sind. Sie sind jung zu trinken. Wichtigste Anbauregionen: Südwestfrankreich, Kalifornien
Seitenanfang Cortese
Die Traube ist vor allem im Piemont anzutreffen. Sie hat den Gavi (di Gavi) bekannt gemacht. Die Weine sind zumeist trocken und hoch angesehen, werden aber von vielen Konsumenten als Gavi qualitativ völlig überschätzt. Was nicht aus der Zone Gavi bzw. Gavi di Gavi stammt wird als Cortese etikettiert und kann als schöner Alltagsweißwein genossen werden - zu sehr vernünftigen Preisen. Die Cortese wird heute fast nur noch reduktiv ausgebaut, was ihr Potential meist nicht zur Geltung bringen kann. Sie kommt auch im Oltrepò Pavese und vereinzelt im Veneto vor. Im Idealfall ergibt sie frische Weißweine mit mittlerem Körper und einer belebenden Art. Eher jung zu trinken.
Seitenanfang Corvina
Diese schwarze und dickhäutige italienische Traube aus der Gegend von Verona wächst unter dichtem Blattwerk. Ursprung vieler Weine dieser Gegend, gibt diese Rebsorte rustikale und ziemlich säurebetonte Weine, deshalb wird sie immer mit anderen Rebsorten kombiniert. Die Corvina ist die Hauptrebsorte der DOC Valpolicella Weine, die dem Ripasso unterliegen, darunter die Amarone.
Seitenanfang Corvina Grossa
Seitenanfang Croatina
Seitenanfang Dolcetto
Dolcetto stammt aus dem südlichen Piemont. Die aus ihr erzeugten Weine fallen meist trocken aus und haben einen charmanten, feinen und eleganten Charakter. Je nach Anbaugebiet fallen sie im Geschmack recht verschieden aus. Der Wein wird in vielen Gemeinden der Langhe und des Monferrato erzeugt. Aus Alba kommen Weine mit ungewöhnlicher Kraft und Tiefe. Trotz seines Namens (ital. = kleiner Süßer) ist er stets trocken, fruchtig und jung trinkbar. Der Dolcetto ist farbintensiv und früh reifend (ca. 4 Wochen vor dem Nebbiolo), weshalb er auch meist in Lagen steht, in denen Nebbiolo und Barbera nicht ausreifen können. In letzter Zeit schenken viele Winzer dem Dolcetto mehr Aufmerksamkeit, noch nie gab es so guten Dolcetto wie heute.
Seitenanfang Dornfelder
Dornfelder ist in der Liste der am häufigsten angebauten Rotweinsorten mit 3.200 ha auf Platz drei - Tendenz weiter steigend, wie die Zahl der jährlichen Neuanpflanzungen beweist. Dabei ist Dornfelder längst seiner ursprünglichen Rolle als "Deckrotwein" entwachsen und hat sich zu einem eigenständigen, fruchtigen, gehaltvollen Wein entwickelt. Darüber hinaus erzielen einige Winzer mit ihren, im Holzfass (teilweise im Barrique) ausgebauten Dornfeldern, hohe Flaschenweinpreise. Hauptverbreitungsgebiete der Weinsberger Kreuzung aus Helfensteiner x Heroldrebe sind die Pfalz und Rheinhessen. Der tieffarbige Rotwein hat ein duftiges, sorteneigenes Bukett und einen fruchtigen, kräftigen, extraktreichen Geschmack. Er braucht etwa zwei Jahre, bis er zur vollen Reife gelangt, und hält sich dann einige Jahre. In den 50er Jahren wurde der Dornfelder (aus Helfensteiner x Heroldrebe) als farbintensive Deckweinrebe gezüchtet. Eine heute äußerst beliebte Sorte, sie ist pflegeleicht und bringt zuverlässig hohe Erträge. Viele Weintrinker sehen aufgrund der schönen dunklen Farbe über den Mangel an Geschmacksfülle und Eleganz hinweg.
Seitenanfang Ehrenfelelser
Eine Kreuzung; Riesling x Silvaner. Ähnelt dem Riesling besonders in der Säure und Feinfruchtigkeit. Der Wein entwickelt sich in der Flasche rascher als der Riesling.
Seitenanfang Elbling
Eine Alte, sehr ertragreiche Rebsorte, die man heute nur an der Mosel antrifft. Die aus dieser Rebe hergestellten Weine haben einen hohen Säuregehalt, sind extraktarm, und werden meist zu Schaumwein oder als Verschnitt verwendet.
Seitenanfang Faberrebe
Eine Kreuzung; Weißburgunder x Müller-Thurgau. Der Wein hat ein feines Muskatbukett, genügend Extrakt und Säure, er ist fruchtig, elegant und für Spätlesen geeignet.
Seitenanfang Findling
Eine Mutation der Müller-Thurgau-Rebe, mit einem ähnlichen Charakter, doch schwächerem Bukett. Sehr geringer Ertrag.
Seitenanfang Folle Blanche
Aus der weißen Folle Blanche-Traube werden qualitativ hochwertige Cognacs destilliert. Diese Rebsorte findet man auch in der Umgebung der Stadt Nantes, wo sie zur Herstellung des Gros Plant verwendet wird. Aus der Folle Blanche-Traube wird ein trockener, leicht aromatischer und erfrischender Wein erzeugt. Vor dem Krieg gewann man aus ihr köstliche Cognacs, aber auch im Anbaugebiet der Armagnac ist sie zu finden.
Seitenanfang Frappato
Seitenanfang Friulano
Seitenanfang Gamay
Die Gamay-Traube ist verwandt mit dem Spätburgunder und dem Syrah. Ursprünglich stammt sie von der Côte d’Or, wo es auch eine Ortschaft gleichen Namens gibt. Hochburg dieser Rebsorte ist das Beaujolais, man findet sie aber auch in Westfrankreich und im Loire-Tal. Sie enthalten alle eine gewaltige Frucht und einen leichten Pfeffergeschmack, der sich mit der Zeit intensiviert. Die aus der Gamay-Traube gewonnenen Weine sind leicht im Alkohol und Extrakt, frisch und fruchtig im Bukett und Geschmack. Die tanninreichen, kräftigen Weine aus der Gamay-Traube umschreibt man am besten als „Durstlöscher“. Wichtigste Anbauregionen: Beaujolais, Loire, Haut-Poitou, Chile, Kalifornien
Seitenanfang Garganega
Diese Sorte ist vor allem im Veneto anzutreffen. Sie ist eine der Hauptsorten für den Soave. In diesem Wein ist sie meist mit etwa 20% Trebbiano di Soave verschnitten. Sie wird bei Qualitätsweinen auch reinsortig verwendet. Außer im Veneto kommt sie in größeren Maße auch im Friaul und in Umbrien vor. Die Weine der Garganega überzeugen meist, sie bieten sowohl Struktur als auch Eleganz.
Seitenanfang Garnacha
Seitenanfang Garnacha, Tempranillo
Seitenanfang Garnacha/Cariñena
Seitenanfang Gattinara
Weine aus der Gattinara-Traube haben ein feines Bukett mit besonders im Alter ausgeprägtem Veilchen- und Goudronbouquet (Goudron = Französische Bezeichnung für Teer), trocken, harmonisch, mit typisch bitterem Nachgeschmack. Der Gattinara braucht 4-6 Jahre bis er überhaupt Trinkreif wird, und oft 10 Jahre und länger bis er seinen Höhepunkt erreicht hat.
Seitenanfang Gelber Muskateller
Seitenanfang Gewürztraminer
Aus der rosafarbigen Gewürztraminer werden trockene und sehr aromatische Weißweine, aber ebenfalls auch edelsüße Spätlesen gewonnen. Sie verfügt über relativ wenig Säure und grandiose Muskatdüfte. Die Gewürztraminer entfaltet einen intensiven Rosenduft und Litschi-Aromen. Angebaut wird Sie mit großem Erfolg im Elsass und in Deutschland. Ansonsten ist diese Rebsorte nur selten zu finden. Wichtigste Anbauregionen: Deutschland, Elsass, Australien.
Seitenanfang Gewürztraminer (=Traminer)
Eine der großen klassischen Weißweinreben, sehr leicht an ihrem intensiven Rosenduft zu erkennen. Es gibt viele Spielarten des Traminer, da die Rebe zur Mutation neigt. Der Traminer braucht warme Lagen, weshalb er vor allem in Baden und der Pfalz, sowie im Elsaß angebaut wird. In der leider immer uniformer werdenden Weinwelt geht seine Anbaufläche zugunsten leichter verständlicher Modesorten zurück.
Seitenanfang Glera
Seitenanfang Graciano (Morastel (F)
Man verwendet diese Sorte in Rioja und Navarra. Sie wird nur selten verwendet, obwohl die Weine bei geringen Erträgen häufig großes Potential zeigen. Deshalb wird die Graciano auch für Gran Reservas verwendet.
Seitenanfang Grauburgunder
(=Pinot Gris, Pinot Grigio, Malvoisie, Ruländer) 1711 vom Speyrer Kaufmann Johann Seger Ruland in einem verwilderten Weinberg entdeckt, trat die grauviolette Traube, auch Ruländer genannt, ihren Siegeszug am badischen Kaiserstuhl an. Die süßlichen Weine waren lange Zeit beliebt. Doch bald ging der Absatz zurück und die Badener begannen die Trauben früher zu lesen und erhielten somit einen schlankeren Wein, der sich hervorragend als Begleiter zu feinen Speisen eignet. Der italienische Pinot Grigio ist mit der Ruländer identisch. Eine weiße Mutation des Spätburgunders, in ihrer ursprünglichen Heimat, dem Burgund, ist er nur noch selten anzutreffen. Umso beliebter ist er in Süddeutschland, Elsaß und in Norditalien, wobei die 4.000 ha Anbaufläche dort niemals reichen dürften um allein die Exportmenge für Deutschland zu decken, man darf also zurecht davon ausgehen, dass in Italienischen Grigios häufig Pinot Bianco verwendet wird. In Deutschland wird der Begriff Grauburgunder meist für trockene Weine verwendet, das Synonym Ruländer steht in der Regel für liebliche Tropfen.
Seitenanfang Grenache
Bei der Grenache-Traube handelt es sich um eine der meistangebautesten und somit auch bedeutendsten roten Rebsorten in der Weinwelt. Man findet sie besonders in Spanien und im Languedoc. Speziell im Mittelmeerraum werden aus dieser Rebsorte alkoholreiche, warme, zarte und tanninarme Weine gewonnen. In Châteauneuf du Pape erreicht die Grenache in Kombination mit anderen Rebsorten ihre höchste Ausprägung. Die Rebsorte verfügt über eine klare, sich schnell wandelnde rote Farbe und über eine erstaunliche Lagerfähigkeit.
Seitenanfang Grignolino
Seitenanfang Grillo
Seitenanfang Grüner Veltliner
Die bevorzugte Traube Österreichs. Der Wein hat qualitativ eine große Bandbreite und reicht vom einfachen, preiswerten Heurigen- und Konsumwein bis zu den feinsten und auch haltbarsten Spitzenweinen. Seine Farbe ist grünlich-gelb, im Alter goldgelb. Im Geschmack ist er frisch, spritzig, mit einem guten Säurehintergrund und einem feinwürzigen, leicht pfeffrigen Nachgeschmack.
Seitenanfang Guteldel
Alte Tafel- und Keltertraubensorte, die vor allem im Maktgräflerland (Baden) zu finden ist. Der weiße Schoppenwein ist leicht, süffig und mild, spritzig erfrischend mit dezentem Bukett. Er schmeckt jung und frisch am besten.
Seitenanfang Helfensteiner
Eine fast ausschließlich in Württemberg vorkommende Kreuzung aus Blauer Frühburgunder x Trollinger. Der Wein ist gefällig, feinfruchtig bei mittlerer Qualität.
Seitenanfang Heroldrebe
Eine Kreuzung aus Portugieser x Lemberger. Der Wein ist rassig, leicht und gerbstoffbetont und weist gelegentlich einen aromatischen Medizinton auf.
Seitenanfang Huxelrebe
Eine Kreuzung; Gutedel x Courtillier musqué. Ist in der Art dem Müller-Thurgau ähnlich, rassig, mit viel Bukett, und wird häufig als Prädikatswein angeboten. Der Wein ist gut lagerfähig.
Seitenanfang Insolia
Seitenanfang Kerner
Kerner hat in relativ kurzer Zeit eine enorme Verbreitung gefunden (etwa 7.700 Hektar in Deutschland). Unter den Neuzüchtungen wächst die Rebfläche dieser Sorte am stärksten. Die Hauptgründe liegen in der Frosthärte und in ansprechenden, oftmals Riesling-artigen Weinen sowie mengenmäßig relativ sicheren, üppigen Erträgen bei zufrieden stellenden Mostgewichten. Kerner ist eine Züchtung der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg aus den Sorten Trollinger x Riesling, deren Name auf den württembergischen Dichter Justinus Kerner zurückgeht. Die größten Anbauflächen befinden sich in der Pfalz, in Rheinhessen, Württemberg und an Mosel-Saar-Ruwer. Die Weine des Kerners sind frisch, rassig, Rieslings-ähnlich und haben ein fruchtiges, feines Bukett, das gelegentlich einen leichten Muskatton aufweist. Gute Lagerfähigkeit.
Seitenanfang Lagrein
Seitenanfang Lambrusco
Die berühmte italienische Rebsorte Lambrusco ergibt helle, sehr aromatische Weine. Besonders vertreten ist er in der Emilia-Romagna, in der Nähe von Parma, Bologna und Modena. In seiner beliebtesten, leicht prickelnden Ausführung (frizzante) wird sie fast immer für perlende (moussierende) Rot- und Roseweine verwendet.
Seitenanfang Lemberger
Auch Limberger genannt, gilt sie als beste rote Traubensorte in Württemberg. Die Weine sind füllig, rund und angenehm mit wenig Gerbstoff. Im österreichischen Burgenland heißt sie Blaufränkischer. Dunkle Farbe, fruchtig, rassig und mit deutlichem Gerbstoffgehalt behaftet. In der Jugend etwas grasig, reift er nach einigen Jahren zu einem kräftigen, nachhaltigen Wein.
Seitenanfang Macabeo
Die Macabeo ist in Spanien weit verbreitet, und zwar in Badajoz, Calatayud, Conca de Barberá, Costers del Segre, Navarra, Penedès, Rioja, Somontano, Tarragona und Terra Alta. Auch zur Cavaerzeugung wird sie herangezogen.
Seitenanfang Malbec
Die rote Malbec-Traube ist im Südwesten Frankreichs zu Hause, u.a. auch in Cahors, wo sie allerdings Auxerrois rouge heißt. Man findet sie ebenfalls in Traubenmischungen von Bordeaux-Weinen. Die Weine sind dunkel, kräftig und von ausgezeichnetem Rückgrat, die gerne als Ergänzungssorte zu Cabernet- und Merlot-Gemischen genommen werden. Hervorragende Lagereigenschaften. Wichtigste Anbauregion: Bordeaux
Seitenanfang Malvasia
Name für eine ganze Reihe südeuropäischer Reben. Diese werden auch als Malvoisie, Malvasier und Malmsey bezeichnet. Weiße Sorten werden in ganz Italien und vor allem in Latium angebaut (Frascati). Reben dieser Art sind in fast allen Regionen anzutreffen. Sie liefern trockene und süße Weine sowie Still- und Perlweine.
Seitenanfang Malvasia Nera
Malvasia Nera ist die rote Variante der Malvasia, die weniger bedeutend ist als die Weiße. Im Piemont und in Südtirol hat sie DOC-Status. In Apulien wird die rote Traube mit Negro Amaro verschnitten.
Seitenanfang Manseng
Gros-Manseng und Petit-Manseng sind weiße Rebsorten, die fast ausschließlich im Jurançon zu finden sind. Die Trauben haben eine relativ dicke Haut, so dass sie in der trockenen Nachsaison an den Rebstöcken der atlantischen Pyrenäen ohne Probleme austrocknen können. Das Ergebnis ist ein ganz eigener Weinstil. Die Weine werden trocken, edelsüß und likörartig mit sehr konzentrierten und exotischen Aromen ausgebaut. Im Bouquet dominieren Pfirsich und Mango. Der Wein besitzt eine feine Säure, die nicht nur eine angenehme Frische, sondern auch eine perfekte Lagerfähigkeit garantiert.
Seitenanfang Marsanne
Die weiße Marsanne-Traube ist vornehmlich im Rhône-Tal anzutreffen. Sie wird sehr oft in Kombination mit der Rebsorte Rousanne verwendet. In Hermitage und Crozes-Hermitage verwendet man bei der Weinbereitung sogar überwiegend Marsanne. Die Rebsorte selbst hat wenig Säure, ist leicht und duftet nach Honig und Krokant. Die goldene Farbe verwandelt sich während der Reifung in der Flasche schon sehr schnell in wunderschöne Amberfarben.
Seitenanfang Marzemino
Die sehr alte rote Rebsorte (auch Berzemino oder Barzemino) stammt möglicherweise aus Österreich. Sie ist bereits seit dem 15. Jahrhundert im Lagarina-Tal im norditalienischen Trentino nachgewiesen. Früher war sie auch Bestandteil im klassischen Rezept des Chianti. Heute wird sie noch in kleineren Mengen in den Regionen Trentino-Südtirol, Emilia-Romagna, Lombardei und Venetien kultiviert. Die spät reifende Sorte erbringt fruchtige und leicht bittere Weine mit granatroter Farbe mit einem Pflaumen-Bouquet.
Seitenanfang Merlot
Diese rote Rebsorte stammt höchstwahrscheinlich aus dem Bordelais. Hier bildet sie auch die Grundlage für die ganz großen Gewächse aus Pomerol und Saint-Emilion. Darüber hinaus ist diese Traube aber ebenfalls in anderen bordelaiser Weinanbaugebieten vertreten. Ihr Siegeszug über den gesamten Globus ist nach wie vor ungebremst. Die geschmeidigen Weine verführen durch Aromen von Fruchtkonfitüre und exotischem Trüffelduft - ein echter Schmeichler für den Verkoster. Wichtigste Anbauregionen: Bordeaux, Chile, Kalifornien
Seitenanfang Monastrell (Ministral, Mourvèdre (F)
Alicante, Albacete, Almansa, Costers del Segre, Jumilla, Murcia, Penedès, Valencia und Yecla sind die Regionen, in denen diese Traube verwendet wird. Die Weine fallen alkoholreich und tieffarben aus und dies auch bei hohen Erträgen.
Seitenanfang Monica di Sardegna
Seitenanfang Montepulciano
Montepulciano heißt eine Stadt in der Toskana. Montepulciano heißt aber auch die Hauptsorte der Abruzzen. Sie ist noch in einigen anderen italienischen Anbaugebieten verbreitet. Die Sorte dient meist der Erzeugung von Massenware, ist aber auch Grundlage für einige hervorragende Rotweine. Zu ihnen gehören unter anderen der Montepulciano d'Abruzzo, der Montepulciano del Molise, der Montepulciano di Basilicata, der Rosso Conero.
Seitenanfang Morio-Muskat
Eine Kreuzung; Silvaner x Weißburgunder. Die Rebsorte wird hauptsächlich in der Pfalz und in Rheinhessen angebaut. Der Wein zeigt ein aufdringliches Muskatbukett mit Fülle und Wucht in guten Jahren.
Seitenanfang Moscatel
Seitenanfang Moscato
Die Muskateller-Rebe findet sich überall in Italien. Diese Sorte bringt meist weiße oder goldene Weine von einiger Süsse und mit ausgeprägter Würze. Die Grundtypen sind Schaum- und Frizzante-Weine (z.B. Asti Spumante und Moscato d'Asti aus dem Piemont) oder vollsüße Weine wie der sizilianische Moscato.
Seitenanfang Mourvédre
Auch die Mourvèdre-Traube ist eine alte spanische rote Rebsorte, die viel Sonne, sprich Hitze, braucht. Ein verblüffendes Ergebnis wird mit dieser Rebe in Bandol erzielt. Der Wein hat eine tiefe, leuchtende rote Farbe. Liefert farbkräftige, mittelschwere Weine mit hohem Gerbstoffgehalt, die ein würziges Bukett mit einem Veilchenton haben. Die Inhaltsstoffe sind harmonisch und versprechen eine lange Lebensdauer. Ein reifer Mourvèdre-Wein beeindruckt durch seinen Duft von gebratenem Fleisch oder Wild. Sein Lagerpotenzial ist beachtlich und diese Rebsorte ist besonders im Languedoc zu finden. Wichtigste Anbauregion: Provence
Seitenanfang Muscadet
Liefert leichte, fruchtige Weine. Infolge ihrer geringen Säure sind sie im allgemeinen oxydationsempfindlich oder vegetabil und weisen ein lebhaftes, ausgeprägtes Aroma auf. Als "vin sur lie" wird der Wein etwa sechs Monate auf der Hefe belassen und hat dann im Geschmack einen typischen Hefeton. Wichtigste Anbauregionen: Nantes, Sèvre et Maine
Seitenanfang Muskateller
Der Muskateller (Muscat) gehört zu den wenigen Traubensorten, bei denen der Name schon für sich spricht. Sowohl der rote als auch der weiße Muskateller verfügt über starke, intensive Rosen- und Geranien-Aromen und Muskat-Düfte. Im allgemeinen werden Muscat-Weine als „vins doux naturels“ vinifiziert. Bei dieser Herstellungsmethode wird die Gärung mit reinem Alkohol gestoppt, so dass die Weine nicht nur über relativ viel Restsüße verfügen, sondern auch einen Alkoholgehalt aufweisen, der über 16 Vol. % liegen. Dieser Weintyp eignet sich insbesondere als Aperitif und/oder als Dessertwein. Berühmte Namen wie der Muscat de Beaumes de Venise und der Muscat de Frontignan mögen als Beispiel für diese konzentrierten Fruchtbomben dienen. Ist ein Wein für jene Weinliebhaber, die ein Muskatgeschmack als Sortencharakteristikum zu schätzen wissen.
Seitenanfang Müller-Thurgau
Die Müller-Thurgau-Rebe wurde 1882 von Professor Dr. Müller-Thurgau in Geisenheim gezüchtet. Die Sorte gilt als Kreuzung zwischen Riesling x Gutedel. Der Professor konnte vor über 100 Jahren nicht ahnen, dass sich seine Züchtung einmal zu einer der am häufigsten angebauten Rebsorten Deutschlands mausert. Etwa ein Viertel der deutschen Anbaufläche ist mit ihr bestockt. Unbestritten nimmt Müller-Thurgau – was den mengenmäßigen Absatz deutscher Weine betrifft – den Spitzenplatz ein, zumal die Rebsorte auch als Bestandteil des deutschen Export-Typenweins "Liebfrauenmilch" Verwendung findet. Die Sorte hat gegenüber dem Riesling die Vorzüge früher auszureifen und oft höhere Mostgewichte zu bringen. Einige Erzeuger von Müller-Thurgau-Weinen erzielen unter der Bezeichnung "Rivaner" beachtliche Vermarktungserfolge, insbesondere in der ambitionierten Gastronomie. Die Weine sind süffig, fruchtig bis feinwürzig mit feiner Muskatnote, frisch und ansprechend.
Seitenanfang Nebbiolo
(Spanna, Chiavennasca, Picutener) Dies ist die Traube, die für die großen Piemont- und Lombardei-Weine verantwortlich ist: Barolo, Barbaresco, Gattinara, Ghemme, Lessona, Valtellina und andere. Der Name Nebbiolo kommt von nebbia, Nebel. Er bezieht sich auf die Eigenschaft dieser Sorte, dort am besten zu gedeihen, wo im September morgens häufig Nebel zu finden ist. Dies trifft für das Piemont und die Lombardei zu. Im nördlichen Piemont macht Nebbiolo den Hauptanteil des Fara, des Sizzano und des Ghemme aus. Im Aostatal wird Nebbiolo reinsortig in großer Höhe als Nebbiolo di Carema angebaut. Nebbiolo wird regional unterschiedlich genannt: Spanna im nördlichen Piemont, Chiavennasca in der Veltlin-Lombardei und Picutener im Aosta-Tal.
Seitenanfang Negro Amaro
Die Negro Amaro ist eine gute, in Süditalien sehr verbreitete Rotweinsorte. Ihre hohe Qualität wirkt sich auf die Klasse der großen schweren Rotweine aus. Sie wird meist für Cuvees eingesetzt, aber auch reinsortig angebaut ergibt sie sehr interessante Weine mit kräftigem Charakter und sehr interessanten Noten.
Seitenanfang Nerello
Seitenanfang Nero d'Avola (Calbrese)
In Sizilien wird diese Sorte, die auch Calbrese genannt wird, hoch geschätzt. Sie eignet sich für das heiße Klima der Region. Nero d'Avolo wird mittlerweile mehr und mehr reinsortig vinifiziert, hervorragend zur Fasslagerung geeignet, was ihr sehr gut bekommt und ihre Haltbarkeit erheblich zu verlängern vermag. Nero d'Avolo bringt kräftige, üppige Weine hervor, mit sehr viel Frucht und tiefer Struktur.
Seitenanfang Nero d`Avola
Seitenanfang Nobling
Eine Kreuzung; Silvaner x Gutedel., die vorwiegend im Maktgräflerland (Baden) angebaut wird. Ein feinfruchtiger, milder Wein, der im Vergleich zum Gutedel fülliger ist und gleichzeitig mehr Säure zeigt.
Seitenanfang Nosiola
Eine Kreuzung; Silvaner x Gutedel., die vorwiegend im Maktgräflerland (Baden) angebaut wird. Ein feinfruchtiger, milder Wein, der im Vergleich zum Gutedel fülliger ist und gleichzeitig mehr Säure zeigt.
Seitenanfang Optima
Die Kreuzung (Silvaner x Riesling) x Müller-Thurgau ist eine qualitative hoch stehende Neuzüchtung. Der Wein hat ein duftiges Bukett, ist oft rassig und elegant. Er hat typische Auslesecharakter, wobei aber gelegentlich die notwendige Säure fehlen kann.
Seitenanfang Ortega
Eine Kreuzung Müller-Thurgau x Siegerrebe. Die Ortega hat, wie auch die Züchtung Optima, außer einem hohen Zuckergehalt wenig zu bieten. Sie hat nur eine geringe Säure und ist sehr krankheitsanfällig. In guten Jahren sind es feinfruchtige und harmonische Weine. Für den Wein ist eine längere Flaschenreife vorteilhaft.
Seitenanfang Palomino Fino
Diese Rebsorte findet man im südlichen Teil Spaniens. Der Palomino-Fino bildet die Grundlage für alle hochwertigen Sherry-Weine. Trocken ausgebaut und mit Alkohol angereichert, entwickelt sich unter der dünnen Hefeschicht (Flor) ein ganzes Spektrum ausgefallener Nuss-Aromen. Aufgrund seiner Ausbaumethode verleiht der Palomino-Fino allen Finos ihre Spritzigkeit. Für die halbsüßen und süßen Köstlichkeiten aus Andalusien wird die Palomino-Fino zum Teil mit der Pedro-Ximinez-Traube vermischt.
Seitenanfang Parellada
Die weiße Rebsorte, zu Hause in Conca de Barberá, Costers del Segre, Penedès und Tarragona, ist von hoher Güte und eine der Hauptsorten bei der Cava Herstellung,sie verleiht Fruchtigkeit und Finesse.
Seitenanfang Passerina
Seitenanfang Pecorino
Seitenanfang Pedro Ximénez
Diese weiße Rebsorte aus dem Süden Spaniens besitzt einen sehr hohen Zuckergehalt. Er entsteht durch die große Hitze, bei der die Trauben durch Verdunstung viel Wasser verlieren. Die abgekürzt auch P.X. genannte Rebsorte ist die Basis für hochwertige Sherrys. Durch ihre Süße wirkt er zurückhaltend und gleichwohl ausdrucksvoll. Ob man Pedro-Ximenez allein oder in Kombination mit anderen Sorten vermischt, immer wieder beeindruckt sie aufs Neue. Sie wird ebenfalls zur Gewinnung der Fino aus der Region Montilla verwendet.
Seitenanfang Periquita
Sie ist eine der am weitest verbreiteten Rotweinsorten Portugals und vor allem in den Regionen Alentejo, Estremadura, Setubal und Ribatejo beheimatet. Die meisten der Garrafeira-Weine basieren auf Periquita. Die Weine sind violettschwarz in der Farbe, haben eine kräftige Tanninstruktur und zeigen solange sie jung sind oftmals intensive Aromen von Himbeeren.
Seitenanfang Petit Verdot
Diese, aus dem Médoc stammende rote Rebsorte verbindet man mit einem hohen Säuregrad. Die Petit-Verdot verleiht bestimmten Bordeaux-Weinen den besonderen Hauch von Noblesse, vor allem bei großen Jahrgängen. Die Rebsorte verfügt über eine intensive Frucht und ausgeprägte Tannine. Aufgrund der späten Reife wird die Petit-Verdot zur Zeit mit großem Erfolg auch in heißen Regionen wie u.a. im Languedoc und im gesamten Mittelmeerraum angebaut.
Seitenanfang Picolit
Diese Sorte ist eine sehr hochwertige Rebsorte, im Friaul heimisch und lieferte lange Zeit Italiens beliebtesten Dessertwein. Leider wurde die Picolit nur noch recht selten angebaut, obwohl ihre Wein hoch interessant, allerdings meist auch sehr teuer, sind. - Aber erfreulich dass die Sorte nach jahrelangem Rückgang wieder etwas im Kommen.
Seitenanfang Pignolo
Seitenanfang Pinot
Seitenanfang Pinot Blanc oder Weissburgunder
Die hellere Version der Pinot-Trauben ist weniger bekannt als der Pinot noir (Spätburgunder) oder der Pinot gris (Ruländer). Aus dieser neutraleren Traube gewinnt man in den Anbaugebieten zwischen dem Elsass und Deutschland Weine mit reintönigen Aromen. Pinot Gris oder Ruländer weiß Die graue Pinot ist auf allen Kontinenten vertreten. Besonderen Anklang findet sie jedoch im Elsass und in Deutschland. Aromatisch, mit dem für ihn typischen intensiven Bouquet, eignet sie sich auch zur Gewinnung von edelsüßen Weinen.
Seitenanfang Pinot Grigio
Der Pinot Grigio, in Deutschland als Grauburgunder bekannt, erfreut sich großer Beliebtheit. Jedoch leidet sein Ruf darunter, dass man ihn allzu häufig als billigen und oft langweiligen Massenwein produziert und anbietet. Von sehr guter Qualität können Weine aus dieser Sorte trotzdem sein. Im Friaul gelingen sie vielleicht am besten. Hervorragende Beispiele kommen aus Norditalien. Oft ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der Pinot Grigios aus dem Veneto sehr interessant.
Seitenanfang Pinot Meunier
Die Pinot-Meunier oder Müllerrebe, verwandt mit dem klassischen Pinot-Noir (Spätburgunder), ist besonders im Marne-Tal in der Champagne zu finden. Diese Traube reift etwas später als die Spätburgunder und leidet somit nicht unterm Frühjahrsfrost. Sie wird ebenfalls bei der Gewinnung einiger Weine aus der Touraine verwendet. Die Müllerreben-Champagner sind intensiv und robust.
Seitenanfang Pinot Noir
(Blauer Spätburgunder, Pinot Nero, Klevner): Der Urahn aller roten wie weißen Burgunder-Reben. Diese äußerst schwierige, ja launische Rebe findet nur an ganz wenig Plätzen der Welt ideale Voraussetzungen, einige Kenner behaupten sogar, dass diese Plätze ausschließlich im Burgund liegen. Sie liebt kühle Gegenden, in heißen Regionen wirken die Weine breit, marmeladenartig und aufdringlich. Wichtig am Pinot Noir ist auch die Auswahl der Klone, von der eine große Zahl existiert. Aus der wahrscheinlich vom Burgund stammenden Pinot-Noir oder Spätburgunder werden die feinsten Weine der Côte de Nuits gewonnen. Sie ist nicht so weit verbreitet, wie manch andere Rebsorte. Die frühreifen Trauben ergeben rubinrote, köstliche Weine. Die angenehme weiche Säure ist ein Garant für Frische. Die beim jungen Wein dominanten Aromen von Himbeeren und roten Früchten entwickeln sich mit steigendem Alter hin zu Wildnoten. Bei der Herstellung von Champagner rosé und „Blancs de Noirs“ (Weißwein aus roten Trauben) sowie in der klassischen Traubenmischung in der Champagne spielt der Spätburgunder eine entscheidende Rolle.
Seitenanfang Portugieser
Diese frühreife und reichlich tragende Traube stammt aus dem Raum Österreich-Ungarn. Bei nicht zu hohem Ertrag kann die Portugieser einen angenehmen, süffigen Tropfen liefern, der an Heidelbeeren erinnert. In der Pfalz wird er meist als Rosé angeboten. Ein beliebter, gut verträglicher, ansprechender Wein. Bukettarm, frisch, süffig und mild , er ist am besten jung und frisch zu trinken.
Seitenanfang Primitivo
Primitivo ist eine beachtliche Sorte aus Apulien aus der Gegend südlich von Bari. Sie liefert zum Teil sehr alkoholstarke Rotweine, wie den Gioia del Colle. Dies verwundert nicht, ist sie doch mit dem Zinfandel in Kalifornien verwandt. Die Rebsorte wird auch für rote, süße Dessert-, Tafel- und Verschnittweine mit aromatischen Bukett verwendet. Wichtigste Anbauregion: Italien
Seitenanfang Prosecco
Prosecco ist die weiße Rebsorte der Marca Treviciana aus dem Veneto. Aus ihr wird ein lieblicher oder trockener Schaum- oder Perlwein erzeugt, der nicht nur in Italien sehr beliebt ist. Die Qualitäten sind jedoch sehr unterschiedlich. Prosecco sollte immer jung getrunken werden. Als Stillwein ist die Sorte in Deutschland eher selten - und dies, obwohl es einige besonders köstliche, leichte, sehr fruchtige und trockene bis leicht süßliche Weißweine aus dieser Sortegibt.
Seitenanfang Raboso
Seitenanfang Rebo
Seitenanfang Refosco
Sie ist eine autochthone Rebsorte aus dem Friaul. Wegen Ihrer Robustheit ist sie eigentlich nicht dem üblichen internationalen Geschmack angepasst, der geschmacklich zugänglichere Weine bevorzugt. Jedoch findet sie immer mehr Zuspruch, da sie in der modernen Version immer weniger hart und tanninreich ausfällt. Auch wird sie erfolgreich in Cuvées verwendet. In den Colli Orientali del Friuli bringt sie einen wirklich bemerkenswerten Rotwein von intensiver Farbe und Bukett und großer Ausdruckskraft hervor.
Seitenanfang Refosco dal Peduncolo
Seitenanfang Rhône Traubenverschnitt
Im südlichen Rhône-Tal und entlang der gesamten Mittelmeerküste findet man keinen Wein, der nicht aus mehreren Rebsorten bereitet würde. Die Rotweine werden aus Grenache, Syrah, Mourvèdre, Carrignan und Cinsault in jeweils unterschiedlichen Verhältnissen gewonnen. Die zugelassenen, weißen Rebsorten in dieser Region sind u.a. Blanquette, Grenache Blanc, Bourboulenc, Marsanne und Rousanne. Die so gewonnenen, kräftigen und würzigen Weine finden weltweit ihre Nachahmer.
Seitenanfang Ribolla
wie geschaffen für den Anbau von Weißwein und im Friaul beheimatet. Der Wein ist strohgelb leuchtend mit frischem Aroma, lebhaftem Geschmack und mittlerem Körper. 
Seitenanfang Riesling
Die "Königin der Reben". Wird als Deutschlands beste Rebsorte bezeichnet und ist unterbewertet, was das internationale Bankett betrifft. Sie ist unbestritten die deutsche Vorzeige-Rebsorte. Rieslingweine zeichnen sich durch feine Rasse, Eleganz sowie ein fruchtiges, an Pfirsich erinnerndes Bukett aus. In Deutschland, Österreich und dem Elsass können aus der Spätreifenden Rebsorte international anerkannte Spitzenweine entstehen. Riesling gehört (neben Müller-Thurgau) zu den wirtschaftlichen Stützen der deutschen Weinwirtschaft. Die Sorte liefert zudem ausgezeichnete Grundweine für die Sektherstellung. Riesling ist in sämtlichen deutschen Anbaugebieten zu finden und steht auf der Skala der Neuanpflanzungen ganz vorn. Über 23.000 Hektar sind in Deutschland mit der hochwertigen Sorte bestockt, was einem Anteil von 22% der gesamten Rebfläche entspricht. Die Herkunft der Sorte ist bis heute nicht bewiesen. Wahrscheinlich stammt sie von der am Rhein heimischen Wildrebe Vitis Vinifera Var. sylvestris ab. Auch der Ursprung des Namens bleibt unklar. Kommt er von Rusling (Rus = dunkles Holz) oder von Rissling (rissig / reißen)? Gilt als Traube der Zukunft, gut ausgewogen, blumig, im Alter ölige Duftnuancen, sehr lange haltbar, betonte Säure, die sich langsam abbaut. In Frankreich kommt sie vor allem im Elsaß vor.
Seitenanfang Rivaner
Synonyme Bezeichnung für die Rebsorte Müller-Thurgau. Lange Zeit hielt man den Müller-Thurgau für eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner (daher das Synonym Rivaner). Neuere Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass die Rebe eine Kreuzung von Riesling x Madeleine royale ist. In jüngster Zeit wird in manchen deutschen Anbaugebieten unter Rivaner ein Wein vermarktet, der sich qualitativ von den bisherigen Müller-Thurgau-Weinen abheben soll. Der Rivaner (der unkomplizierte) bringt nach Apfel, schwarzer Johannisbeere und Aprikosen duftende, leichte, elegante Qualitätsweine mit einem leichten Muskatton und milder Säure hervor. Die Weine sollten nicht lange gelagert werden, da sich das Muskataroma schnell verflüchtigt.
Seitenanfang Ruländer
Die französische Rebsorte Pinot Gris zählt zu den deutschen Spitzengewächsen. Der geschmacklich milde, kräftige Wein mit deutlichem Duft vermag jedoch nur bei Vollreife der Trauben echt zu befriedigen. Die Lagerfähigkeit hängt weitgehend vom vorhandenen Säuregehalt ab. Er benötigt eine gewisse Reife und sollte nicht als Jungwein getrunken werden. Wichtigste Anbauregionen: Deutschland, Italien (als Pinot Grigio), Elsass (als Pinot Gris) Samtrot rot Eine Spielart des Schwarzrieslings, die hauptsächlich in Württemberg angebaut wird. Der Wein ähnelt dem Spätburgunder und ist zart, samtig, und von langer Lebensdauer.
Seitenanfang Sangiovese
Die rote Rebsorte aus Italien ist insbesondere für den Chianti von Bedeutung. Diese Traube ergibt ebenso rubinrote, wundervoll duftende Weine von ausgezeichneter Struktur, wie auch tintenschwarze tanninreiche, mächtige Weine. Auf Korsika kennt man diese Sorte unter dem Namen Niellucio, doch berühmt ist der Sangiovese unter dem Namen Brunello in der Appellation Brunello di Montalcino. Wird dort als Hauptbestandteil des Chianti verwendet.
Seitenanfang Sauvignon blanc
Der weiße Sauvignon ist „die“ Rebsorte schlechthin in Frankreich. Sie erfreut durch ihre ergiebigen und durchdringenden Aromen. Die Nase bezaubert mit Spargelduft, Mango und entwickelt nach einigen Jahren wundervolle Trüffelnuancen. Eine feine, elegante Säure und eine erstaunliche Aromatik vervollständigen das Bild. Die Sauvignon erfreut sich in Neuseeland wachsender Beliebtheit. Erbringt aromatische, leichte oder aber auch alkoholschwere Weine mit einem grasigen, stachelbeerähnlichen Geschmack und einer lebhaften Säure. Im Bordeaux wird die Sorte mit Sémillon verschnitten und zu den edelsüßen Weinen Sauternes, Barsac etc. sowie dem trockenen weißen Graves gekeltert. Im Loire-Gebiet werden aus der Sauvignonrebe der Sancerre und der Pouilly-Fume erzeugt. Wichtigste Anbauregionen: Loire, Sauternes, Chile, Süd Afrika, Kalifornien, Australien
Seitenanfang Scheurebe
Scheurebe ist eine weitere Züchtung, die sich in vielen deutschen Anbaugebieten durchsetzen konnte. Die Kreuzung der Landesanstalt für Rebenzüchtung Alzey aus den beiden Standardsorten Silvaner x Riesling erhielt ihren Namen von dem Züchter Georg Scheu. Am verbreitesten ist die Scheurebe in Rheinhessen, in der Pfalz und an der Nahe. Insgesamt sind ca. 3.700 Hektar mit ihr bepflanzt. Gute Scheurebe-Weine haben eine rassige Säure und ein volles, kräftiges Bukett mit einem an schwarze Johannisbeeren erinnernden Ton.
Seitenanfang Schioppettino
Die seltene, autochthone Sorte aus dem Friaul ergibt einige vorzügliche Weine, tiefrot und aromatisch mit floralen Noten und ausgeprägter Würzigkeit. Sie läßt sich bis in das 13. Jahrhundert nachweisen.Sie wird, trotz ihrer sehr guten Qualität wegen ihrer Anfälligkeit gegen die Reblaus nur in geringer Menge angebaut und schien lange Zeit zum Aussterben verdammt. Heute wird Schioppettino nach und nach aber wieder etwas mehr angebaut.
Seitenanfang Schwarzriesling
In offiziellen Rebsortenlisten findet man für diese Rotweinsorte meist die Bezeichnung "Müllerrebe". Die Herkunft geht auf das Burgund zurück, wo diese Rebsorte seit über 400 Jahren als Pinot Meunier bekannt ist. Auch der Schwarzriesling ist eine Mutation aus dem Spätburgunder, mit dem weißen Riesling hat er nichts zu tun. Bei uns ist der Schwarzriesling überwiegend in Württemberg beheimatet. Neun Zehntel der über 2.100 Hektar großen Anbaufläche befindet sich dort. Die Weine sind den Spätburgunderweinen sehr ähnlich und erbringen zum Teil ausgezeichnete Weine. Die Weine sind sehr farbstark, ausgeglichen und ansprechend.
Seitenanfang Schönburger
Eine Kreuzung Spätburgunder x (Chasselas rosa x Muskat), die Muskatbetonte Weine hervorbringt, welche würzig, fruchtig, mild und vollmundig sind. Die Neuzüchtung Schönburger aus der Weinbauschule Geisenheim hat sich vor allem in England durchgesetzt und wird dort deutlich häufiger als in Deutschland angebaut. Ihre Weine sind durchaus interessant und weisen eine guten Körper auf, sind aber oft etwas säurearm.
Seitenanfang Sémillon
Ihren Ruf verdankt die Sémillon-Traube ihrer Fähigkeit, der Edelfäule, auch Botrytis cinerea genannt, einen idealen Nährboden zu bieten. Daher bildet diese Rebsorte auch bei der zur Gewinnung der edelsüßen Sauternes-Weine verwendeten Traubenkombination den Hauptanteil. Die aus dieser Weißweintraube gekelterten Weine sind mitunter wenig fruchtig im Bukett und Geschmack. Bei jungen, trockenen Weinen ist oft ein grüner Apfelton spürbar. Sie werden daher gerne mit Sauvignon balnc und muscadet verschnitten.
Seitenanfang Siegerrebe
Eine Kreuzung Madeleine angevine x Gewürztraminer. Ein traminerähnlicher, geschmacklich milder, alkoholreicher, fülliger Wein mit extrem starke, feinem Sortenbukett.
Seitenanfang Silvaner
Die grüne Silvaner war einmal die wichtigste Rebsorte Deutschlands. Heute geht die mit Silvaner bestockte Rebfläche jedoch leicht zurück, der Anbau von Neuzüchtungen erfolgte im überwiegenden Maß auf seine Kosten. Allerdings kommt es in einigen Gebieten zu einer Renaissance der Rebsorte, da sich ein zunehmender Teil der Erzeuger auf die typischen Rebsorten rückbesinnt. Zur Zeit sind rund 7,2 % der Rebberge mit Silvaner bestockt. Silvaner-Weine sind im Geschmack weitgehend neutral. Von Gesteins- und Kiesböden können aber auch sehr fruchtige Silvaner gewonnen werden. Auch beim Silvaner lässt sich die Herkunft nicht eindeutig nachweisen. Fest steht lediglich, dass es sich um eine alte Sorte handelt, die vermutlich aus dem Donaugebiet stammt. Womöglich kommt die Rebsorte aus Transsilvanien (dem heutigen Siebenbürgen in Rumänien). Wichtigste Anbauregionen: Deutschland, Elsass
Seitenanfang Spätburgunder
Die Rebe mit den violett-blauen Trauben war schon im antiken Rom als Allobroga bekannt. Die Pinot noir, wie sie in ihrer burgundischen Heimat heißt, liefert ohne Frage die elegantesten Rotweine, für die ein zarter Brommbeer-Ton typisch ist. Aus dieser Traube wird ein hochwertiger samtiger Wein mit einem feinen Bittermandel-Aroma gewonnen. Er hat Kraft und Fülle, insbesondere in jüngster Zeit bei farb-, tannin- und körperreichen Weinen. Im Burgund werden aus ihr die nobelsten Rotweine gewonnen. Im Verschnitt mit Chardonnay wird die Sorte auch zur Champagner-Herstellung verwendet. Wichtigste Anbauregionen: Burgund und Elsass (als Pinot Noir), Deutschland, Italien (als Pinot Nero)
Seitenanfang Spätburgunder/Spätlese
Seitenanfang Syrah (Shiraz)
Die kleinbeerige, wärmere Regionen bevorzugende Rebsorte wird sowohl zur Produktion von einfachen Landweinen (z. B. im Midi) als auch zur Erzeugung einiger der hochwertigsten Rotweine Frankreichs verwendet. An der Rhône (v. a. nördliche Rhône und Châteauneuf-du-Pape) und in anderen Regionen Südfrankreichs liefert sie im Verschnitt mit anderen Sorten wie auch für sich allein dunkle, tiefe, tanninherbe Weine mit würzig-pfeffrigem Aroma, die sich im Alter enorm entfalten können. Kräftig in Farbe und Alkohol.
Seitenanfang Tannat
Die rustikale Rebsorte Tannat aus dem Departement Gers verdankt ihren Namen ihren kräftigen, adstringenten Tanninen. Diese, sehr farbintensive, kräftige Traube verleiht den südwestfranzösischen Weinen ihren unverwechselbaren, köstlichen Charakter. Die kräftigen Tannine brauchen Zeit zur Entwicklung und die Lagerung im Keller bringt die natürliche Säure hervorragend zur Geltung.
Seitenanfang Tempranillo
(Cencibel, Tinto del País, Tinto Fino, Tinto de Toro, Ull de Llebre) Die Tempranillo ist der eigentliche Star der spanischen Traubensorten. Eine alte spanische, blaue Rebsorte. Sie verdankt ihren Namen ihrem frühreifen Charakter, denn temprano heißt im Spanischen "früh". Die sehr feine Traubensorte besticht durch ihr ausgeprägtes Bukett. Sie hat ein gutes Tanningerüst. Auch im Verschnitt mit Cabernet Sauvignon entstehen äußerst interessante Weine. Die Tempranillo ist weit verbreitet in Calatayud, Cigales, Conca de Barberá, Costers del Segre, Madrid, La Mancha, Penedès, Ribera del Duero, Rioja, Somontano, Utiel-Requena und Valdepeñas. Sie erbringt tiefdunkle, elegante, langlebige Weine mit hohem Alkoholgehalt und harmonischem Säureanteil.
Seitenanfang Teroldego
bereits urkundlich im 15. Jahrhundert erwähnt, eine bodenständige Rebsorte aus dem Trentino. Noch mostfeucht werden die Trester dem Destillateur geliefert und verleihen dem Grappa somit ein intensives Aroma von Waldboden und frischen Trauben. Der Wein Teroldego, wurde den aus ganz Europa angereisten, geistlichen Würdenträgern bereits auf dem Konzil von Trient kredenzt. Aufgrund seiner langen Tradition zählt er zu den bekanntesten Rebsorten Norditaliens
Seitenanfang Tinta Barroca
Seitenanfang Tinta Cao
Seitenanfang Tinta Roriz (Aragonez)
Tinta Roriz gilt als eine der edelsten, roten Sorten Portugals. Im Douro-Tal ist sie die Hauptsorte für die Portwein-Erzeugung. Sie ist auch stark in Valpacos, im Dao, Varota und im Alentejo vertreten. Traditionell wird sie oft mit anderen Sorten verschnitten. Im Alentejo werden im zunehmenden Masse auch Rebsortenweine aus ihr gewonnen. Sie bringt tieffarbene und dichte Weine mit Aromen von Kirsche und Cassis.
Seitenanfang Tocai
Die italienische Rebsorte hat nichts mit dem ungarischen "Tokajer" und seinen Reben gemein. Tocai liefert in Venetien und der Lombardei schöne, leichte Weißweine. Gut sind Weine aus dieser Sorte auch im Friaul. Im Friuli-Venezia Giulia ist sie die am meisten angepflanzte, weiße Rebsorte. Im Collio erzeugt man mitunter hervorragende, körperreiche und charaktervolle Weißweine aus ihr. Tocai gibt es auch als leichten Rotwein im Gebiet Colli Berici im Veneto. Hauptrebsorte Friauls, aber auch in Venetien und der Lombardei zu finden; ihre Trauben erbringen trockene, fruchtige Weißweine mit zart-bitterem Geschmack.
Seitenanfang Touriga Nacional
Diese, mit Abstand beste Rebsorte Portugals gedeiht besonders gut auf den Schieferböden der Hanglagen und ist fast so schwarz wie der Boden, auf dem sie wächst. Das Bukett ist überwältigend, mit ausgeprägten Brombeeren- und Holunder-Aromen. Die Touriga-Nacional hat insbesondere bei der Produktion der berühmten roten Vintage-Portweine eine Bedeutung und ist dank ihrer kräftigen Tannine extrem lagerfähig. Auch bei der traditionellen Rotweingewinnung erzielt man mit dieser Rebe erstaunlich gute Ergebnisse.
Seitenanfang Trebbiano
Die Trebbiano ist eine der ältesten und heute die verbreiteste Weißweintraube Italiens. Etwa 130.000 Hektar italienischer Weinbergsflächen sind mit ihr bepflanzt. Ihre größte Verbreitung hat sie in der Emilia-Romagna. Zumeist sind die aus ihr gewonnenen Weine von minderer Qualität oder dienen dem Verschnitt mit anderen Weinen. Bei entsprechender Sorgfalt werden jedoch schöne, meist trockene aromatische Weißweine, mit unverkennbarem, sortentypischem, zartem Bittermandelgeschmack. In Umbrien findet man sortenreine Trebbiano-Weine, die eine wahre Gaumenfreude sein können. Wichtigste Anbauregion: Toscana
Seitenanfang Trollinger
Oft als "Schwäbischer Wein" bezeichnet, weil er fast ausschließlich in Württemberg vorkommt. Ein beliebter, frischer, meist hellroter Wein von mittlerer Qualität. Der Wein ist in der Regel blaurot und arm an Gerbstoffen, besitzt ein feines Aroma und eine hübsche Säure. In Südtirol wird er Vernatsch genannt.
Seitenanfang Ugni blanc
Diese, in Frankreich meistangebauteste, helle Traube Ugni-Blanc spielt unter dem Namen Saint-Emilion bei der Cognac-Bereitung eine entscheidende Rolle. In Italien unter dem Namen Trebbiano stark vertreten, wird sie dort im Frascati verwendet, während man sie in der Provence unter dem Namen „Rolle“ kennt. Die Trauben ergeben entweder hervorragende Branntweine oder aber, nach Lufttrocknung am Rebstock, ausgezeichnete edelsüße Weine. Eine sehr eklektische Rebsorte!
Seitenanfang Verdeca
Seitenanfang Verdicchio
Sie ist eine alte Rebsorte aus dem Friaul. Trocken ausgebaut kann sie sehr ansprechend sein, aber auch als leicht süßer Dessertwein ist sie gut - eine angenehme Alternative zum süßen Picolit. Man erzeugt viel Massenwein aus ihr. Im Geschmack erinnert sie an Zitronen und weißt eine deutliche Säure auf.
Seitenanfang Verduzzo
Eine besonders in Friaul und Venetien zu findende Rebsorte; liefert leicht süßliche, fruchtige, säuerliche Weißweine, die oft einen Haselnussgeschmack aufweisen.
Seitenanfang Vermentino
Seitenanfang Vernaccia
Die alte Sorte aus der Toskana hat nichts mit der roten Vernatsch (Schiava) gemein. Die Vernacchia hat einen eigenständigen Charakter. Zumeist sind die aus ihr bereiteten Weine fein und leicht. Sie können einem guten Chablis durchaus ebenbürtig sein. Der heute bekannteste aus ihr erzeugte Weißwein ist der Vernacchia di San Gimignano in der Toskana. Er war angeblich schon der Lieblingswein Michelangelos und erhielt 1966 als erster italienischer Wein das DOC-Prädikat. 1993 bekam er DOCG-Status. Vernatsch rot Die wichtigste Rotweinrebsorte Südtirols für leichte, süffige, gerbstoff- und säurearme, weiche Rotweine mit einem angenehmen Mandel-Aroma.
Seitenanfang Vernatsch
In Südtirol gebräuchliches Synonym (auch Groß-Vernatsch oder Schiava) für die rote Rebsorte Trollinger. Vernatsch ist eine einfache, dennoch fruchtbare Traube, die vornehmlich Schoppenweine liefert. In erster Linie im Württembergischen als Trollinger angesiedelt und für diese Gegend typisch.
Seitenanfang Viognier (Viognier Blanc)
hat sich in wenigen Jahren über die ganze Welt ausgebreitet. Zu verdanken ist das den hervorragenden Weinen, die in seinem Ursprungsort Condrieu produziert werden. Die Ertragsmengen der Viognier-Traube sind natürlich gering. Ihr Anteil im roten Côte Rôtie darf bis zu 20% betragen. Der aus den tiefgelben Trauben hergestellte Wein hat eine kräftige Farbe, hohen Alkoholgehalt, und einen ganz eigenen Duft, der an Aprikosen, Pfirsiche und Blumen erinnert. Im Languedoc-Roussillon - wo es 1989 noch keinen einzigen Viognier-Rebstock gab - wird sie vermehrt angebaut. Auch in Australien und Kalifornien boomt die Anbaufläche. Die Nase wird von Aprikosen- und Resedaduft und Crème Catalan-Aromen beherrscht. Dieser im Mund füllige und schmackhafte Wein wird meist jung getrunken, es sei denn, er ist als Süßwein ausgebaut.
Seitenanfang Weißburgunder
(Weißer Burgunder) Die Weißburgunder ist eine wertvolle, wenn auch (noch) nicht sehr häufig angebaute Sorte: etwa 1.700 Hektar Anbaufläche in Deutschland. Nachweislich bekannt ist die "Pinot blanc" (wie er in Frankreich genannt wird) bereits seit dem 14. Jahrhundert. Sie entstand durch Mutation aus der Grauen Burgunder. Die Weine sind im Duft und vom Bukett her eher verhalten, Spitzenweine präsentieren sich aber bei gekonntem Ausbau auch fein-fruchtig und sehr elegant. Ein vollmundiger, vornehmer, extraktreicher Wein mit einem charakteristischen walnussartigen Geschmack. Weißburgunder aus guten Jahren sind hervorragend für Spätlesen geeignet, die im Alter immer besser werden. Wichtigste Anbauregionen: Deutschland, Champagne und Elsass (als Pinot Blanc), Italien (als Pinot Bianco), Chile, Süd Afrika, Kalifornien
Seitenanfang Welschriesling
Seitenanfang Xarello (Pansá Blanca)
(Xarel-Lo(Pansá Blanca) Zusammen mit Macabeo und Parellada ist die Hauptsorte des Cava. In Spanien findet man sie in Alella, Costers del Segre, im Penedès und in Tarragona. In der DO Allella ist sie unter dem Namen Pansá Blanca verbreitet, dort gibt es auch die rote Variante Pansá Rosado.
Seitenanfang Zierfandler
ist eine sehr hochwertige Rebsorte, die sich vor allem in der Gegend um Gumpoldskirchen in Österreich findet und aus der der gleichnamige bekannte Wein gewonnen wird. Meist wird sie mit dem Rotgipfler verschnitten, der nicht ganz so edel wie sie ist. Auch reinsortig werden aus der Zierfandler sehr gute Weine ausgebaut, die sich auch für eine Lagerung von etlichen Jahren anbieten.
Seitenanfang Zinfandel
Der Ursprung dieser kalifornischen Rotweinsorte ist nie wirklich geklärt worden, sie wird jedoch oft mit der süditalienischen Sorte Primitivo in Verbindung gebracht. Auf jeden Fall ist diese mittelfrüh reifende Sorte ein Stück kalifornischer Identität im Weinbau. Die Weine reichen vom Gleichgepressten Weißwein über Rose bis zum kräftigen, langlebigen Rotwein, der im Extremfall sehr hohe Alkoholgehalte haben kann.
Seitenanfang Zweigelt
(Blauer Zweigelt) Dr. Zweigelt kreuzte im Jahre 1922 Blaufränkisch und St. Laurent zur heute sehr populären Zweigelt-Traube (auch Rotburger genannt). Die Weine, substanzreich, fruchtig, oft mit Vanille-Aromen und tanninreichem Abgang, erreichen bei fachgerechter Vinifizierung und Lagerung (etwa in französischen Barriques) durchaus eine lange Haltbarkeit. Mit der Zweigelt -Traube gelingen immer wieder hervorragende Cuvées, so zum Beispiel im Zusammenspiel mit Cabernet Sauvignon.


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